Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf die Umwelt: der Fall Marokko
Das Projekt analysierte potentielle negative und positive Umweltauswirkungen aus der Umsetzung unterschiedlicher Freihandelsabkommen in Marokko. Dabei wurden die Verpflichtungen und Verhandlungen im Rahmen der WTO, ein in Verhandlung befindliches bilaterales Freihandelsabkommen mit den USA sowie Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Assoziierungsabkommen mit der EU berücksichtigt. In einem Hintergrundpapier wurden zunächst die allgemeinen Zusammenhänge zwischen internationaler Freihandelspolitik und Umweltschutz dargestellt und die potenziellen Umweltauswirkungen der Verhandlungen im Rahmen der Doha Development Agenda analysiert, bevor die anderen Abkommen im Hinblick auf ihre Umweltrelevanz analysiert wurden. Die Analyse der einzelnen Abkommen konzentrierte sich dabei auf die für Marokko wichtigen Sektoren, beispielsweise die Liberalisierung des Handels mit Agrargütern und Dienstleistungen im WTO-Kontext. Im Zusammenhang mit dem bilateralen Abkommen mit den USA stand der Getreidehandel im Vordergrund. Im Rahmen der Analyse der Verhandlungen mit der EU wurde neben Agrargütern auch der Fischereisektor berücksichtigt.

