Im Fokus

Digitaler Wandel muss nachhaltig gestaltet werden

Autos, die alleine fahren, operierende Roboter, Algorithmen, die Gerichtsurteile fällen - der digitale Wandel durchdringt und verändert unsere Gesellschaft. Wie wir diesen Wandel verstehen und gestalten, wird enormen Einfluss darauf haben, wie wir uns als Gesellschaft entwickeln und ob wir die Herausforderungen für die Umwelt und die Entwicklung in den Griff bekommen.

G7 Risiko Assessment der Tschadsee-Region

Die Tschadsee-Region erlebt derzeit die weltweit größte humanitäre Katastrophe. Ungefähr 10,7 Millionen sind auf sofortige humanitäre Hilfe angewiesen. Die Gruppe der 7 (G7) hat ein Projekt unter der Leitung von adelphi ins Leben gerufen, in dem ein Risiko Assessment der Klima-Fragilitätsrisiken durchgeführt werden soll.

Four ways to help save the planet with more sustainable supply chains

With globalization under attack now more than ever, companies — supported by governments, consumers, and civil society — need to show in a convincing manner that they can manage their supply chains in an effective way and act like responsible global citizens, writes Daniel Weiss in his blog post for Devex.

Lasst Abwasser nicht den Bach runtergehen!

Das Thema des diesjährigen Weltwassertages ist Abwasser – und das zu Recht: Weltweit fließen etwa 80 Prozent des vom Menschen erzeugten Abwassers zurück ins Ökosystem, ohne aufbereitet oder wiederverwendet zu werden. Daraus folgen eine erhebliche Umweltverschmutzung und gravierende Gesundheitsrisiken. Elsa Semmling zeigt drei Wege auf, wie die Situation in Entwicklungsländern verbessert werden kann.

Verhandlungen zur Zukunft der internationalen Chemikalien-Governance nach 2020

250 Delegierte diskutieren in Brasilia das zukünftige Rahmenwerk der Vereinten Nationen zum Umgang mit gefährlichen Chemikalien und Abfällen. Nils Simon (adelphi) sprach mit Stakeholdern darüber, warum wir ein verbessertes Rahmenwerk brauchen und wie es aussehen sollte.

Klima- und Wasserdiplomatie in Flussgebieten verbinden und stärken

Der Mekong ist für mehr als 66 Millionen Menschen lebenswichtig. Da der Klimawandel die wasserbedingten Probleme im Flussgebiet wohl verstärken wird, sind mehr Ressourcen für die Anpassung nötig. Doch der Mekong River Commission stehen finanzielle Kürzungen bevor. In ihrem Artikel für China Water Risk nennt Sabine Blumstein (adelphi) drei Gründe für eine engagierte Klimadiplomatie am Mekong. 

Warum wir ein globales Abkommen zu Plastikmüll brauchen. Jetzt.

Es gibt ein starkes, wirtschaftliches Argument für den Kampf gegen Plastikmüll: Die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch ungebremste Verschmutzung durch Kunststoffe sind nicht nur extrem teuer, es gibt auch enorme Einsparpotenziale, schreibt Nils Simon in einem Artikel für ensia.

Paris verpflichtet: Deutschland muss die G20 klima- und energiepolitisch führen

Mit Donald Trumps Wahlsieg sind die Klimaschutzaktivitäten der USA ungewiss geworden. Deutschland muss jetzt mit den G20 das Momentum des Pariser Klimavertrags retten. Dafür bedarf es eines klaren Fahrplans für den Ausstieg aus den fossilen sowie den Ausbau nachhaltiger Energien, meinen Lina Li, Julia Melnikova und Dennis Tänzler.

Blauer Himmel in Peking

China engagiert sich sehr bei der Gestaltung globaler Klimaschutzregelungen und auch für Klimaschutz und eine Energiewende im eigenen Land. Aber selbst die optimistischsten Beobachter nennen Paris nur einen ersten Schritt. China hat noch viele Hausaufgaben zu machen, erklärt Lina Li (adelphi) im IPG Journal.

Klimapolitik jenseits der Komfortzone

Solange die Klimaverhandlungen nicht vorankamen, waren sie ein praktisches Alibi für mangelhaften Klimaschutz. Jetzt kann sich die internationale Gemeinschaft nicht mehr verstecken, schreiben Dennis Tänzler und Rocio Garcia in ihrem Gastbeitrag für ZEIT Online anlässlich der Klimakonferenz in Marrakesch (COP22).

Habitat III in Quito - wo die Zukunft der Städte entschieden wird

Im Jahr 2050 werden mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Dieses enorme Wachstum hat zur Folge, dass jede Woche eine Stadt für eine Million Menschen gebaut werden müsste. Wie diese außerordentlichen sozialen und ökologischen Herausforderungen geschafft werden können, diskutiert die UN Conference on Housing and Sustainable Urban Development (Habitat III) vom 17. bis 20. Oktober 2016 in Quito (Ecuador).

Energieeffizienz – das neue Big Business für Banken in Sri Lanka?

Der Bankensektor in Sri Lanka ist vergleichsweise kompetitiv: Trotz seiner geringen Wirtschaftskraft, zählt der Inselstaat mehr als 35 Banken und fast doppelt so viele Institute ohne Bankenlizenz. Um sich von Mitbewerbern abzuheben, müssen Banken daher eine Nische finden. Und die Finanzierung von Energieeffizienz erweist sich als aussichtsreich. | Von Johannes Alexeew und Isabell Kleitsch.

Sozialer Zusammenhalt trotz wachsender Vielfalt – auf nachhaltige Stadtplanung kommt es an

Mit der steigenden Einwohnerzahl in urbanen Räumen wachsen weltweit auch kulturelle Vielfalt und ethnische Heterogenität der Stadtbevölkerungen. Franziska Schreiber erklärt, warum die Arbeit von Stadtplanern so wichtig für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung in Städten ist.

Das Paris-Abkommen – Klimadiplomatie als Lernprozess

Das neue internationale Klimaschutzabkommen hat das Potenzial zum globalen Solidarvertrag des 21. Jahrhunderts. Dies gelingt dann, wenn bei der Umsetzung weiterhin dem Anspruch gefolgt wird, sowohl Dekarbonisierung als auch Stärkung von Resilienz gleichermaßen, unmittelbar und systematisch voranzutreiben.

"Loss and Damage": Den Schäden des Klimawandels effektiv begegnen

Stets sind die Auswirkungen des Klimawandels mit Schadens- und Verlustrisiken verbunden, die unvermeidlich sind. Mit dem "Loss and Damage"-Konzept versuchen Akteure weltweit diesen Risiken effektiv zu begegnen. adelphi unterstützt die Ausgestaltung des Konzepts und erstellt umfassende L&D-Gutachten.

adelphi bei der internationalen Klimakonferenz in Paris

Vom 30. November bis zum 11. Dezember nahm adelphi an der COP21 in Paris teil. Unsere Experten für Kohlenstoffmärkte, Klimadiplomatie, Klimafinanzierung und kommunalen Klimaschutz diskutierten bei verschiedenen Side Events.

Welches Land wollen wir sein?

Das Flüchtlingsthema ebenso wie die terroristische Bedrohung werfen dieselbe Frage auf. Am 27. November 2015 startete eine bundesweite Debatte, die nach Antworten in allen größeren Städten Deutschlands sucht.

Indien: Forschung und Beratung für Klimaschutz und Resilienz

Seit Anfang 2015 weitet die indische Regierung ihre Anstrengungen für den Klimaschutz aus. Wie dabei das rasante Wirtschaftswachstum Indiens mit nachhaltiger Ressourcenverwertung vereint werden kann, ist eine Herausforderung, für die adelphi seit vielen Jahren Lösungen entwickelt und vor Ort umsetzt.

Klimarisiken und Fragilität

Wenn sich die Konflikt- und Krisenlandschaften der Welt durch den Klimawandel verschärfen, muss Resilienz zum Kompass der Außenpolitik werden. Ein Gutachten für die G7-Außenministerien identifiziert sieben Klima- und Fragilitätsrisiken und empfiehlt Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung.

Vulnerabilität und Anpassung

Hochwasser, Stürme, Hitzewellen, Dürren – sie geben bereits heute einen Vorgeschmack auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels. Besonders betroffen sind Entwicklungs- und Schwellenländer. Aber auch Industrieländer müssen sich an veränderte Klimabedingungen anpassen.

Klimafinanzierung

Geht es um die Finanzierung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen, steht bei internationalen Klimaverhandlungen die Frage im Zentrum, wie ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden können. Wie adelphis Aktivitäten zu dem Thema zeigen, ist dies längst nicht die einzige spannende Frage.

Emissionshandel und Kohlenstoffmärkte

Im Kampf gegen den Klimawandel setzen Staaten auf verschiedene Maßnahmen. Marktbasierte Instrumente, allen voran der Emissionshandel, spielen dabei eine herausragende Rolle.

Wasserdiplomatie

Außenpolitisches Engagement in Flussgebieten ist entscheidend, um Konflikte zu verhindern und Vorteile regionaler Kooperation zu nutzen. Am 3. September 2014 präsentierte adelphi auf der World Water Week eine Studie, die Wege für eine neue Wasserdiplomatie aufzeigt.

Sustainability Entrepreneurship

Nachhaltiges Unternehmertum trägt zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme in Schwellen- und Entwicklungsländern bei. adelphi fördert und unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Kommunaler Klimaschutz

Klimaschutz in Städten und Gemeinden spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. In Deutschland wird er vor allem über die Nationale Klimaschutzinitiative und als Eckpfeiler der Energiewende gefördert.