Im Fokus

„Die Kreislaufwirtschaft steckt noch in den Kinderschuhen“

Mit dem Weltrecyclingtag markiert die Welt die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Zukunft. Wo stehen wir aktuell in der Transformation? Morton Hemkhaus erklärt im Interview, wo es Fortschritte gibt und welche Knackpunkte zu lösen sind.

"Wir dürfen nicht nur über drohende Schreckensszenarien sprechen"

Wie agitieren AfD, FPÖ und andere rechte Parteien gegen den Klimaschutz? Und wie könnte man deren Wähler überzeugen, doch etwas gegen die Erderwärmung zu tun? Alexander Carius von der Berliner Denkfabrik adelphi gibt darauf Antworten im Interview mit Oliver Das Gupta (Süddeutsche Zeitung).

„Die internationale Klimapolitik ist noch einmal davongekommen“

Knapp 200 Staaten haben sich im polnischen Kattowitz nach einem zweiwöchigen Verhandlungsmarathon auf Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung geeinigt. Die Teilnehmenden der Klimakonferenz der Vereinten Nationen verständigten sich in der Nacht auf Sonntag auf ein 156 Seiten umfassendes Regelbuch, in dem Maßnahmen und Kontrollen aufgelistet werden, durch die der globale Anstieg der Durchschnittstemperaturen bei maximal zwei Grad Celsius gedeckelt werden soll.

Paris wirkt! Gute Nachrichten aus dem klimapolitischen Umsetzungsraum

Ein verhandlungsreiches Klimapolitikjahr geht in den Endspurt. Die Ziellinie markiert das Pariser Regelbuch, dessen Konturen sich auch nach einer Woche Abschlussverhandlungen bei der COP24 im polnischen Katowice nur unscharf abzeichnen.

Sozial-ökologisch umsteuern statt mehr Steuern

Mit seiner durchwachsenen klimapolitischen Bilanz taugt Deutschland derzeit kaum mehr zum Vorreiter. Was vor allem fehlt: ein klares Preisschild für CO2-Emissionen, das klimafreundliches Verhalten bei Verbrauchern und Herstellern anreizt. Was sind die Erfolgsfaktoren für eine effektive CO2-Bepreisung in Deutschland? Von Constanze Haug, Johannes Ackva, Toby Bernstein, Alexander Eden und Andreas Schneller.

Rechtspopulismus und Klimapolitik in Europa

In einer aktuellen Studie untersucht adelphi wie sich rechtspopulistische Parteien in Europa zum Problemfeld Klimawandel verhalten.

Landkreise – stille Helden des Wandels

Standen bislang vor allem Städte im Fokus der Klimaschutzpolitik Deutschlands, so wird zunehmend das Handlungspotenzial von Landkreisen erkannt. Sie bieten den Schlüssel zur regionalen Ebene im Klimaschutz und erweisen sich bei näherer Betrachtung als wahre Helden des Wandels.

Digitaler Wandel muss nachhaltig gestaltet werden

Autos, die alleine fahren, operierende Roboter, Algorithmen, die Gerichtsurteile fällen - der digitale Wandel durchdringt und verändert unsere Gesellschaft. Wie wir diesen Wandel verstehen und gestalten, wird enormen Einfluss darauf haben, wie wir uns als Gesellschaft entwickeln und ob wir die Herausforderungen für die Umwelt und die Entwicklung in den Griff bekommen.

Risiko Assessment der Tschadsee-Region

Die Tschadsee-Region erlebt derzeit eine der weltweit größten humanitären Katastrophen, rund 10,7 Millionen Menschen sind auf sofortige humanitäre Hilfe angewiesen. Unter der Leitung von adelphi findet derzeit ein Risiko Assessment in der Region statt, um die dort bestehenden klimabedingten Fragilitätsrisiken besser zu verstehen.

Four ways to help save the planet with more sustainable supply chains

With globalization under attack now more than ever, companies — supported by governments, consumers, and civil society — need to show in a convincing manner that they can manage their supply chains in an effective way and act like responsible global citizens, writes Daniel Weiss in his blog post for Devex.

Lasst Abwasser nicht den Bach runtergehen!

Das Thema des diesjährigen Weltwassertages ist Abwasser – und das zu Recht: Weltweit fließen etwa 80 Prozent des vom Menschen erzeugten Abwassers zurück ins Ökosystem, ohne aufbereitet oder wiederverwendet zu werden. Daraus folgen eine erhebliche Umweltverschmutzung und gravierende Gesundheitsrisiken. Elsa Semmling zeigt drei Wege auf, wie die Situation in Entwicklungsländern verbessert werden kann.

Klima- und Wasserdiplomatie in Flussgebieten verbinden und stärken

Der Mekong ist für mehr als 66 Millionen Menschen lebenswichtig. Da der Klimawandel die wasserbedingten Probleme im Flussgebiet wohl verstärken wird, sind mehr Ressourcen für die Anpassung nötig. Doch der Mekong River Commission stehen finanzielle Kürzungen bevor. In ihrem Artikel für China Water Risk nennt Sabine Blumstein (adelphi) drei Gründe für eine engagierte Klimadiplomatie am Mekong. 

Warum wir ein globales Abkommen zu Plastikmüll brauchen. Jetzt.

Es gibt ein starkes, wirtschaftliches Argument für den Kampf gegen Plastikmüll: Die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch ungebremste Verschmutzung durch Kunststoffe sind nicht nur extrem teuer, es gibt auch enorme Einsparpotenziale, schreibt Nils Simon in einem Artikel für ensia.

Paris verpflichtet: Deutschland muss die G20 klima- und energiepolitisch führen

Mit Donald Trumps Wahlsieg sind die Klimaschutzaktivitäten der USA ungewiss geworden. Deutschland muss jetzt mit den G20 das Momentum des Pariser Klimavertrags retten. Dafür bedarf es eines klaren Fahrplans für den Ausstieg aus den fossilen sowie den Ausbau nachhaltiger Energien, meinen Lina Li, Julia Melnikova und Dennis Tänzler.

Blauer Himmel in Peking

China engagiert sich sehr bei der Gestaltung globaler Klimaschutzregelungen und auch für Klimaschutz und eine Energiewende im eigenen Land. Aber selbst die optimistischsten Beobachter nennen Paris nur einen ersten Schritt. China hat noch viele Hausaufgaben zu machen, erklärt Lina Li (adelphi) im IPG Journal.

Klimapolitik jenseits der Komfortzone

Solange die Klimaverhandlungen nicht vorankamen, waren sie ein praktisches Alibi für mangelhaften Klimaschutz. Jetzt kann sich die internationale Gemeinschaft nicht mehr verstecken, schreiben Dennis Tänzler und Rocio Garcia in ihrem Gastbeitrag für ZEIT Online anlässlich der Klimakonferenz in Marrakesch (COP22).

Habitat III in Quito - wo die Zukunft der Städte entschieden wird

Im Jahr 2050 werden mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Dieses enorme Wachstum hat zur Folge, dass jede Woche eine Stadt für eine Million Menschen gebaut werden müsste. Wie diese außerordentlichen sozialen und ökologischen Herausforderungen geschafft werden können, diskutiert die UN Conference on Housing and Sustainable Urban Development (Habitat III) vom 17. bis 20. Oktober 2016 in Quito (Ecuador).

Sozialer Zusammenhalt trotz wachsender Vielfalt – auf nachhaltige Stadtplanung kommt es an

Mit der steigenden Einwohnerzahl in urbanen Räumen wachsen weltweit auch kulturelle Vielfalt und ethnische Heterogenität der Stadtbevölkerungen. Franziska Schreiber erklärt, warum die Arbeit von Stadtplanern so wichtig für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung in Städten ist.

Das Paris-Abkommen – Klimadiplomatie als Lernprozess

Das neue internationale Klimaschutzabkommen hat das Potenzial zum globalen Solidarvertrag des 21. Jahrhunderts. Dies gelingt dann, wenn bei der Umsetzung weiterhin dem Anspruch gefolgt wird, sowohl Dekarbonisierung als auch Stärkung von Resilienz gleichermaßen, unmittelbar und systematisch voranzutreiben.

"Loss and Damage": Den Schäden des Klimawandels effektiv begegnen

Stets sind die Auswirkungen des Klimawandels mit Schadens- und Verlustrisiken verbunden, die unvermeidlich sind. Mit dem "Loss and Damage"-Konzept versuchen Akteure weltweit diesen Risiken effektiv zu begegnen. adelphi unterstützt die Ausgestaltung des Konzepts und erstellt umfassende L&D-Gutachten.

adelphi bei der internationalen Klimakonferenz in Paris

Vom 30. November bis zum 11. Dezember nahm adelphi an der COP21 in Paris teil. Unsere Experten für Kohlenstoffmärkte, Klimadiplomatie, Klimafinanzierung und kommunalen Klimaschutz diskutierten bei verschiedenen Side Events.

Welches Land wollen wir sein?

Das Flüchtlingsthema ebenso wie die terroristische Bedrohung werfen dieselbe Frage auf. Am 27. November 2015 startete eine bundesweite Debatte, die nach Antworten in allen größeren Städten Deutschlands sucht.

Klimarisiken und Fragilität

Wenn sich die Konflikt- und Krisenlandschaften der Welt durch den Klimawandel verschärfen, muss Resilienz zum Kompass der Außenpolitik werden. Ein Gutachten für die G7-Außenministerien identifiziert sieben Klima- und Fragilitätsrisiken und empfiehlt Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung.

Vulnerabilität und Anpassung

Hochwasser, Stürme, Hitzewellen, Dürren – sie geben bereits heute einen Vorgeschmack auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels. Besonders betroffen sind Entwicklungs- und Schwellenländer. Aber auch Industrieländer müssen sich an veränderte Klimabedingungen anpassen.

Wasserdiplomatie

Außenpolitisches Engagement in Flussgebieten ist entscheidend, um Konflikte zu verhindern und Vorteile regionaler Kooperation zu nutzen. Am 3. September 2014 präsentierte adelphi auf der World Water Week eine Studie, die Wege für eine neue Wasserdiplomatie aufzeigt.

Sustainability Entrepreneurship

Nachhaltiges Unternehmertum trägt zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme in Schwellen- und Entwicklungsländern bei. adelphi fördert und unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.