Johanna Katharina Doerpinghaus
Analyst

Johanna Doerpinghaus arbeitet als Analyst in den Themenbereichen Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) und Nachhaltiger Konsum. Sie beschäftigt sich mit Projekten, die der Umsetzung des Sustainable Development Goals 12 (Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster) der UN-2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung dienen. Hierzu zählen die Implementierung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entlang der Lieferketten verschiedener Sektoren sowie die Umsetzung und Konzeption von Strategien, die nachhaltige Konsumgewohnheiten fördern. Ihr Schwerpunkt im Wirkungsfeld zirkulärer Lieferketten liegt auf der Bekleidungs- und Textilindustrie. Im Bereich des nachhaltigen Konsums unterstützt sie verschiedene internationale Projekte, insbesondere aus dem Themengebiet der Verbraucher/-inneninformationen an den Schnittstellen zu Biodiversität und Digitalisierung sowie im Bereich sozialer Innovationen im Energiesektor und der Frage, wie diese durch politische Strukturen auf europäischer und nationaler Ebene gestärkt werden können.

Vor ihrer Tätigkeit bei adelphi sammelte Johanna Doerpinghaus praktische Erfahrung in den Bereichen Internationale Zusammenarbeit, Strategieberatung, Lieferkettenmanagement und Forschung. Beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) war sie unter anderem für die Ausarbeitung verschiedener Themenblöcke im Bereich Konsumenteninformationen und Ecolabelling zur Nutzung in Webinaren und Berichten zuständig. Außerdem unterstützte sie die Entwicklung eines Berichts zu Nachhaltigkeit und Zirkularität in Textillieferketten. Bei McKinsey war sie verantwortlich für die Analyse von Einkaufsdaten sowie die Entwicklung eines automatisierten Excel-Tools. In Shanghai, China, entwickelte sie für die chinesische Tochtergesellschaft von C&A ein Excel-Tool zur Lieferantenbewertung und analysierte die Effizienz interner Kommunikationswege.

Johanna Doerpinghaus absolvierte den deutsch-französischen Doppelstudiengang Master in Management der Universität Mannheim in Deutschland und der ESSEC Business School in Frankreich. Während ihrer Zeit an der Universität Mannheim konzentrierte sie sich vorrangig auf Themen im Bereich Operations Management und verfasste eine Masterarbeit zum Thema Kreislaufwirtschaft („Multidimensional Value Creation in Circular Economy Supply Chains“). An der ESSEC Business School belegte sie die Spezialisierung Soziales Unternehmertum („Entrepreneuriat Social“) und beschäftigte sich mit der Frage, wie sich Lösungsansätze für soziale und gesellschaftliche Probleme mit wirtschaftlichen Interessen vereinbaren lassen. Zuvor studierte sie im Bachelor internationale Betriebswirtschaft (International Business) an der Universität Maastricht, School of Business and Economics, in den Niederlanden und an der University of Victoria in Kanada.

Ausgewählte Projekte