Johanna Kleffmann
MA Politikwissenschaft
Junior Manager Business Development

Johanna Kleffmann arbeitet als Junior Manager Business Development bei adelphi und beschäftigt sich zudem mit der Evaluierung von Klimaschutzprojekten. Im Business Development ist sie schwerpunktmäßig für die Identifizierung relevanter Projekte deutscher und internationaler Institutionen und die Entwicklung und Koordinierung technischer Projektangebote verantwortlich. Im Bereich Klimaschutz trägt sie zur methodischen und koordinativen Umsetzung des Evaluationsvorhabens zur Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bei.

Vor ihrer Tätigkeit bei adelphi war Johanna Kleffmann Regionalkoordinatorin bei Crisis Simulation for Peace (CRISP), einem gemeinnützigen Verein in Berlin. Dort entwarf sie Planspiele und konzipierte Projekte zu ziviler Konfliktbearbeitung und politischer Bildung. Während ihrer Zeit bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Mexiko-Stadt unterstützte sie ein Vorhaben zur institutionellen Stärkung der mexikanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit. In diesem Rahmen beschäftigte sie sich mit dem Design eines Evaluations- und Monitoringsystems für die mexikanische Agentur ebenso wie der Vorbereitung einer internationalen Konferenz zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Als Regionalgruppenleiterin am Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung betreute Johanna Kleffmann Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und publizierte zu Konflikten in Mexiko. Bei der Deutschen Botschaft in Costa Rica konnte sie praktische Erfahrungen in der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit sammeln.

Johanna Kleffmann absolvierte ihren Masterabschluss der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und der Universidad de los Andes in Bogotá (Kolumbien). Während ihres Studiums spezialisierte sie sich auf die Forschung zu bewaffneten Konflikten, organisierter Kriminalität und Friedensförderung ebenso wie deren Schnittstellen zur Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie Risikominimierungsstrategien internationaler Peacebuilding-Vorhaben angesichts organisierter Kriminalität in Post-Konfliktsituationen. Gefördert durch den DAAD führte sie dafür eine mehrmonatige Feldforschung in Kolumbien durch. Zuvor absolvierte sie einen Bachelor der Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.