Thomas Bollwein
MSc Environmental Planning
Project Manager

Thomas Bollwein arbeitet bei adelphi als Projektmanager im Bereich Klimaanpassung, kommunaler Klimaschutz sowie natürliches Ressourcenmanagement. Im Rahmen seiner Tätigkeit identifiziert er Anpassungsbedarfe und entwickelt sektorspezifische Anpassungsstrategien. Außerdem konzipiert er Informations- und Unterstützungsformate zum Thema Divestment und setzt diese um.

Thomas Bollwein verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Durchführung von Anpassungsprojekten, in denen er auf unterschiedlichen Ebenen Anpassungsbedarfe und -optionen analysiert. Unter Berücksichtigung möglicher Hindernisse und sektorspezifischer Rahmenbedingungen leitet er so Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen ab und erstellt entsprechende Strategien und Pläne zur Klimaanpassung. Im Anpassungsbereich liegt der geographische Fokus neben globalen Studien derzeit auf dem südasiatischen Raum. Durch das Thema Divestment beschäftigt sich Thomas Bollwein aktuell auch mit kommunalem Klimaschutz in Deutschland. Dabei befasst er sich eingehend mit nachhaltigen Geldanlagen als Teil von ganzheitlichen städtischen Klimaschutzanstrengungen. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit in diesem Bereich ist die zielgruppengerechte Aufbereitung und Verbreitung von Informationen sowie die Vernetzung und Unterstützung interessierter Städte. Im Bereich natürliches Ressourcenmanagement koordiniert er ein Förderprogramm, wodurch Initiativen von indigenen und bäuerlichen Gruppen in Mittelamerika unterstützt werden. Thomas Bollwein ist Capacity WORKS zertifiziert.

Vor seiner Tätigkeit bei adelphi sammelte Thomas Bollwein praktische Erfahrungen am Institut für angewandte Gewässerökologie in Seddin und in einem Freiburger Planungsbüro, wo er an der Erstellung von Konzepten zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie mitarbeitete. Thomas Bollwein absolvierte den internationalen Master-Studiengang Environmental Planning an der Technischen Universität Berlin. Den empirischen Teil seiner Masterarbeit führte er während eines Praktikums am Nationalen Agrarforschungsinstitut (INIA) in Uruguay durch und erhielt dafür ein PROMOS-Stipendium des DAAD. In seiner Masterarbeit mit der Nachwuchsforschungsgruppe RuralFutures Uruguay erstellte er zudem eine Stakeholder Analyse für die nachhaltige Graslandnutzung in Uruguay. In früheren Studienprojekten setzte er sich außerdem mit Grüner Infrastruktur in der Stadt sowie mit den Auswirkungen von Landnutzungswandel auf Ökosystemdienstleistungen auseinander. Zuvor absolvierte er den interdisziplinären Bachelor-Studiengang Umweltnaturwissenschaften und Umwelthydrologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universidad de Huelva (Spanien).

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