24./25. April, Berlin | Planetary Boundaries-Konferenz mit Johan Rockström

Welche Implikationen hat das Konzept der Planetary Boundaries für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Diese Frage diskutieren Akteure aus der Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft am 24. und 25. April 2017 auf einer von adelphi mitorganisierten internationalen Konferenz in Berlin.

24.01.2017

Der Druck auf die Umwelt nimmt weltweit rasant zu, mit großen Risiken für nachhaltige Entwicklung. Um Armut zu beenden, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität zu ermöglichen sowie Gerechtigkeit und Frieden zu fördern, müssen wir innerhalb eines sicheren Handlungsraumes (Safe Operating Space) und planetarer Belastungsgrenzen (Planetary Boundaries) wirtschaften. Das Konzept der Planetary Boundaries wurde von Johan Rockström und Will Steffen 2009 begründet und 2015 weiterentwickelt.

Diesen sicheren Handlungsraum politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich zukunftsverantwortlich zu gestalten, ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums (BMUB), des Umweltbundesamtes (UBA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) die zentrale Herausforderung und Chance. Dafür bedarf es grundlegender Veränderungen hin zu Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

Damit das Konzept eine wegweisende Funktion für diese Transformation übernehmen kann, organisiert adelphi gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Stockholm Environment  Institute im Auftrag des BMUB, UBA und der DBU eine internationale Konferenz, die hierfür zentrale Fragen diskutiert: Wie lässt sich das – international breit anerkannte – Konzept noch besser wissenschaftlich begründen? Wie lässt es sich in der nationalen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik anwenden? Welche Chancen eröffnet das Konzept für technische, wirtschaftliche und soziale Innovationen, für betriebliches Risiko- und  Umweltmanagement, für Umweltbildung und -kommunikation?

Diesen Fragen widmet sich die englischsprachige Konferenz am 24. und 25. April 2017 in Berlin. Mit dabei sind Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, Prof. Johan Rockström, DBU Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger. Ziel der Konferenz ist es, wichtige Akteure einer Nachhaltigkeitstransformation zusammenzubringen, um nächste Schritte für die weitere Nutzung des Konzeptes planetarer Belastungsgrenzen in Wissenschaft, Politik, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft zu erarbeiten und so zu einem internationalen Meilenstein für seine Verbreitung, Weiterentwicklung und Anwendung zu werden.

Zur kostenfreien Anmeldung und weiterführenden Informationen gelangen Sie hier: www.pb-conference2017.de