CFFactory-Konferenz: Klimaschutz durch Städte fördern und finanzieren

Städte tragen maßgeblich zum Klimawandel bei und leiden gleichzeitig auch unter seinen Folgen. Infrastrukturprojekte – wie zum Beispiel eine nachhaltigere Regelung des Stadtverkehrs – müssen daher klimaresilient und vorausschauend geplant werden. Zentrale Herausforderung dabei ist die Finanzierung.

23.10.2018

Um Kooperationen zwischen Finanzdienstleistern und Städten zu erleichtern, unterstützt adelphi – im Auftrag der GIZ – die C40 Cities Finance Facility (CFF) bei der Vorbereitung und Durchführung der „CFFactory“-Konferenz. C40 ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 80 Städten weltweit, die sich für konkrete Klimaschutzmaßnahmen einsetzen.

Die Konferenz findet vom 28. bis 30. November 2018 in Berlin statt. Sie soll neben dem Dialog zwischen Experten aus dem Finanzsektor, Mobilitätsunternehmen, urbanen Think Tanks, Stiftungen sowie Projektvorbereitungseinrichtungen, Stadtnetzwerken und Vertretern der Stadtverwaltungen aus den C40 CFF-Projektstädten den Erfahrungsaustausch hinsichtlich innovativer Finanzierungsinstrumente zur Umsetzung klimarelevanter Infrastrukturprojekte fördern.

Kooperation zwischen Städten und Finanzdienstleistern

adelphi gestaltet in enger Abstimmung mit der GIZ und dem C40-Netzwerk das Konferenzprogramm, vor allem hinsichtlich interaktiver und partizipativer Elemente. Außerdem unterstützt adelphi bei der Identifizierung passender Redner, Teilnehmer und Moderatoren und ist für deren Briefing verantwortlich. Während der Konferenz übernimmt adelphi die übergeordnete Koordination der Veranstaltung sowie die Moderation interaktiver Konferenzformate und ist im Nachgang auch für die Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich.

C40-Städte mit Infrastrukturprojekten nachhaltiger gestalten 

Die Cities Finance Facility (CFF) hilft den C40-Städten in Entwicklungs- und Schwellenländern dabei, Infrastrukturprojekte mit geringem CO2-Ausstoß zu identifizieren und zu finanzieren. Sie wurde 2015 auf der COP21 im Rahmen des C40-Forums ins Leben gerufen und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem UK Department for Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS), der US Agency for International Development und der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IADB) unterstützt.