Diskussion über aktuelle Studie zu grünen Zukunftsmärkten

Das Umweltbundesamt (UBA) und adelphi bilanzierten am 7. Mai bei einem Abschluss-Treffen die Ergebnisse des Projekts "Grüne Zukunftsmärkte". Im Fokus der Diskussion mit Forschungseinrichtungen und Verbänden stand, wie eine umwelt- und klimaverträgliche Ökonomie in Deutschland gefördert werden kann.

21.05.2014

Eine "grüne Transformation" von Wirtschaft und Gesellschaft wird derzeit in vielen Kontexten unter dem Schlagwort "Green Economy" intensiv diskutiert. Oftmals fehlen jedoch geeignete Analyserahmen, um sinnvolle Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die Projektpartner adelphi, Roland Berger Strategy Consultants und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) haben im Projekt „Grüne Zukunftsmärkte“ im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) die Entwicklung der grünen Zukunftsmärkte in Deutschland analysiert und zugleich die Frage der Umweltwirkungen von grünen Zukunftstechnologien betrachtet. Als Ergebnis entstanden konkrete Vorschläge für einen Handlungsrahmen und eine geeignete politische und betriebswirtschaftliche Instrumentierung der "grünen Transformation".

Diese Handlungsempfehlungen wurden nun im Rahmen des Abschlussworkshops gemeinsam mit Vertretern verschiedener Forschungsinstitute und Interessensverbände kritisch beleuchtet. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Abgrenzung grüner Zukunftsmärkte und die Schaffung eines geeigneten Analyserahmens leistet. Außerdem hoben sie hervor, dass die vorgenommene Technologiefolgenabschätzung einen wichtigen Anstoß für eine umfassende Beurteilung grüner Zukunftsmärkte darstellt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Diskussion lag auch auf dem Spannungsverhältnis von intendierten sowie unbeabsichtigten Wirkungen von grünen Technologien bei der Beurteilung ihrer Umweltwirkung.

In naher Zukunft werden die Ergebnisse des Projekts, unter Berücksichtigung der Hinweise aus dem Workshop, in einem Abschlussbericht publiziert.