Gemeinsam für nachhaltigen Konsum

„Circular Society statt Wegwerfgesellschaft“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2.0“ – unter diesen Mottos standen zwei Events des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum. Diskutiert wurden Forschung, Konzepte und Projekte mit Vertreter/-innen von Stiftungen, Netzwerken und Fridays for Future.

01.10.2019

Zeitgleich zur weltweiten Klimademo und in Kooperation mit dem FIXFEST Reparaturfestival lud das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) am 20. September zum Workshop „Circular Society statt Wegwerfgesellschaft“ ein. Vorgestellt und diskutiert wurden der Forschungsstand und die soziale Praxis rund um eine „Circular Society“.

Das Konzept der Circular Society

Dieses progressive Konzept setzt an der Schnittstelle zwischen Kreislaufwirtschaft, Konsum und Gesellschaft an. Der Ansatz der Kreislaufwirtschaft wird dabei aufgegriffen und mit den Zielen und Idealen der sozial-ökologischen Transformation wie beispielsweise kooperative Nutzungsformen, soziale Teilhabe und Lebensstilveränderungen erweitert.

Bildung für nachhaltige Entwicklung 2.0

Mit ganz anderer Fragestellung ging es in die zweite Veranstaltung: Wie gestaltet sich eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Zeiten von digitaler Kommunikation, Influencer/-innen und sozialer Bewegungen wie FFF? Am 26. September wurde dies bei der Veranstaltung „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2.0“ diskutiert. Vertreter/-innen vom Nationalen Netzwerk Nachhaltiger Konsum, von Stiftungen, Vereinen, politischen Institutionen und junge Aktivist/-innen kamen dafür im Umweltbundesamt in Berlin zusammen. Diskutiert wurden Themen und Konzepte einer zeitgemäßen BNE, die digitale Potenziale und Infrastrukturen nutzt. Insbesondere die Digital Natives der Jugendbeteiligungsplattform „youpaN“ und der Naturschutzjugend des NABU (NAJU) bereicherten die Diskussion.

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Beiträge und die spannende Diskussion. Mit den Veranstaltungen konnten neue Impulse und neue Wege der Kooperation angeregt werden.

Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum

Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) mit Geschäftsstelle beim Umweltbundesamt wurde für die Begleitung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum (NPNK) eingerichtet. Das KNK unterstützt unter Einbeziehung der Ministerien die Umsetzung des NPNK und bietet Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten rund um das Thema nachhaltiger Konsum. adelphi unterstützt das NPNK im Rahmen des Projekts Implementierung des nationalen Programms für nachhaltigen Konsum.

Sie interessieren sich für Veranstaltungen des KNK und des Nationalen Netzwerks Nachhaltiger Konsum? Dann besuchen Sie die Website des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum. Weiterhin können Sie sich mit Ihrer Organisation im Netzwerk registrieren. Die Registrierung ist kostenfrei und kann jederzeit widerrufen werden.

Ansprechpartnerin: Anja Renner.