Neues Projekt: Gute Praxis der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland

Angesichts stockender Klimaverhandlungen und zunehmenden Extremwetterereignissen wird immer häufiger von Anpassung an den Klimawandel gesprochen: Man sollte nicht nur Klimaschutz betreiben, sondern sich auch auf unvermeidbare Klimaveränderungen und ihre Folgen vorbereiten. Aber was ist bei

13.03.2012

Das Set von Kriterien soll es ermöglichen, zielführende Anpassungsmaßnahmen von denjenigen zu unterscheiden, die möglicherweise zur Fehlanpassung führen können. Kriterien, die man hier heranziehen kann, betreffen bspw. die Verhältnismäßigkeit des Mitteleinsatzes oder die Flexibilität einer Anpassungsmaßnahme. Flexibilität oder die Möglichkeit nachzusteuern ist entscheidend, z. B. beim Schutz der Küsten vor einem ansteigenden Meeresspiegel. Sollte der Anstieg höher oder niedriger ausfallen als ursprünglich angenommen, ist es hilfreich, wenn die Schutzmaßnahmen flexibel durch kostengünstigen Auf- oder Abbau an die veränderte Situation angepasst werden können.

Im Projektverlauf sammelt adelphi Beispiele guter Praxis, die in eine öffentlich verfügbare Datenbank des Umweltbundesamtes einfließen – die „Tatenbank Anpassung“. Diese Datenbank gestaltet und strukturiert adelphi neu, um die Attraktivität des Tools für Nutzer weiter zu steigern. Zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Tatenbank konzipiert adelphi eine Kommunikationsstrategie und setzt diese zusammen mit dem Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) des Umweltbundesamtes um. Primäre Zielgruppen der Tatenbank sind dabei mittlere und kleinere Unternehmen, lokale und regionale Verwaltungen sowie Verbände.

Die ursprüngliche Version der „Tatenbank“ und Beispiele für erfolgreiche Anpassungsmaßnahmen finden Sie unter: www.tatenbank.anpassung.net/Tatenbank/DE/Home/home_node.html