Wasserknappheit schürt lokale Konflikte im Jemen

Der Jemen ist eines der wasserärmsten Länder der Welt. Unkontrollierte Übernutzung, hohes Bevölkerungswachstum und die Folgen des Klimawandels führen immer häufiger zu sozialen Problemen und lokalen Verteilungskonflikten.

06.09.2010

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Region überdurchschnittlich stark unter dem Klimawandel und dem zusätzlichen Druck auf die Wasserressourcen leiden wird. Damit steigt auch die Gefahr neuer inner- und zwischenstaatlicher Verteilungskonflikte – zumal die politische Situation im Land als sehr fragil gilt.

Im Rahmen der internationalen Weltwasserwoche in Stockholm (05. – 11. September) veranstaltet die Schwedische Agentur für Verteidigungsforschung (FOI) deshalb ein Seminar zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheitssituation im Jemen. Achim Maas, Projektmanager bei adelphi, skizzierte in seinem Vortrag potenzielle Klimatrends und deren Folgen. Diese würden wahrscheinlich nicht nur die Situation im Land selbst verschärfen, sondern sich mittelfristig auch auf die regionale Stabilität am Horn von Afrika und der arabischen Halbinsel auswirken.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.foi.se/FOI/Templates/NewsPage____9056.aspx
http://www.ecc-platform.org/images/CCIS/ccis%20regional%20scenario%20-%2...