Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, im Sinne zukünftiger Generationen verantwortungsvoll zu handeln. Wir sind überzeugt, dass nur eine an klaren Werten und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung dauerhaft erfolgreich sein kann. Nachhaltigkeit ist für adelphi die Grundlage einer auf zukunftsfähige Lösungen und langfristigen Erfolg ausgerichteten Unternehmenstätigkeit und Leitmotiv unseres Handelns - nach innen und außen.

Im Sommer 2008 führte adelphi consult GmbH mit dem Tochterunternehmen adelphi research gemeinnützigeGmbH an den Berliner Standorten ein Umweltmanagementsystem nach der EMAS-Verordnung ein und wurden erstmalig im Oktober 2008 in das EMAS-Register eingetragen. Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten Alt-Moabit im September 2016 wurde unser Umweltmanagementsystem grunderneuert und an die aktuellen Standortgegebenheiten angepasst. Eine Neuvalidierung ist für April 2017 geplant.

CO2-Kompensation

Bei der Kompensation unserer CO2-Emissionen arbeiten wir mit firstclimate zusammen, einem integrierten Carbon Asset Management-Unternehmen, das Produkte und Dienstleistungen im Emissionshandelsmarkt anbietet und Zugang zu Emissionsminderungsprojekten in der ganzen Welt hat, die nach den höchsten internationalen Standards verifiziert sind.

Um die bei adelphi angefallenen Emissionen auszugleichen, unterstützen wir CO2-Kompensationsprojekte in Sambia und Indien. Dabei setzen wir auf die Bindung von Kohlendioxid durch die Vermeidung von Abholzung im afrikanischen Staat Sambia sowie auf die Förderung von erneuerbaren Energien in Indien. Letzteres Projekt finanziert die Implementierung von Biogasanlagen in ländlichen Regionen und generiert neben ökologischen Einsparungseffekten auch einen zusätzlichen sozialen Nutzen.

Über das Projekt: Erneuerbare Energien in Indien

Ein Großteil der Haushalte in den ländlichen Regionen Indiens ist zur Deckung des Energiebedarfs auf die Verwendung von traditioneller Biomasse angewiesen. Dafür werden pro Tag durchschnittlich 5 kg Holz verfeuert, was zur Abholzung der Wälder beiträgt und bei der Verbrennung gesundheitsschädlichen Rauch entstehen lässt.

Um dies zu vermeiden, finanziert das Projekt in Zusammenarbeit mit der indischen Nichtregierungsorganisation INSEDA den Aufbau von Biogasanlagen, die mit Kuhdung betrieben werden. Durch die anaerobe Zersetzung der organischen Bestandteile im Kuhdung entsteht Biogas, welches zum Kochen von Speisen, zur Wasseraufbereitung sowie zur Beleuchtung der Räumlichkeiten verwendet werden kann.