Bürgerbeteiligung am Wassermanagement: ein Vergleich europäischer Erfahrungen

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Staatliche Dienstleistungen wie die Bereitstellung von Trinkwasser sind weltweit seit mehreren Jahren einem umfassenden Veränderungsprozess ausgesetzt. Dabei lassen sich vier neue Managementansätze unterscheiden: die Privatisierung der gesamten Versorgungsleistung, die Delegation bestimmter Leistungen an private Unternehmen (sogenannte Public-Private Partnerships), die Überführung der Dienstleistung in öffentliche Betriebe und die Partizipation der Bürger. Eine verstärkte Beteiligung der Bürger als Endnutzer ist häufig Ergebnis von „Bürgerhaushalten“, wie sie etwa in Porto Allegre (Brasilien), aber auch in verschiedenen europäischen Städten umgesetzt wurden. Die im Auftrag der Stadt Paris erstellte Studie vergleicht die unterschiedlichen Erfahrungen, die bei der Einbeziehung von Bürgern in die Gestaltung der Wasserversorgung in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden, Großbritannien und Portugal gesammelt wurden. Auf Grundlage dieser Analyse formuliert das Gutachten Empfehlungen für die Umsetzung partizipativer Ansätze in der Wasserpolitik der Stadt Paris.

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