Best-Practice-Analyse zur Verbesserung der Akzeptanz von Windparks in Südkorea

Die 20-jährige Erfahrung Deutschlands mit der Energiewende birgt wertvolle Lehren, Erfolgsrezepte, aber auch Fehler, die es für andere Länder zu vermeiden gilt. Deutschland hatte 2019 die drittgrößte installierte Kapazität an Onshore-Windenergieanlagen und die zweitgrößte installierte Kapazität an Offshore-Windenergieanlagen. Obwohl viele Faktoren zu diesen hohen Ausbauzahlen beitragen, ist die Akzeptanz neuer Windkraftanlagen in der Bevölkerung sicherlich wichtig.

Im Auftrag des Korea Energy Economics Institute (KEEI) verfasst adelphi eine Studie zu Deutschlands Maßnahmen, um die lokale Akzeptanz von Onshore- und Offshore-Windparks zu verbessern. Hauptziel der Studie ist es, die besten Lösungen zur Verbesserung der lokalen Akzeptanz von Onshore- und Offshore-Windparks in Südkorea zu untersuchen, indem ein Benchmarking der deutschen Politikpraxis und der Erfahrungen mit der lokalen Akzeptanz von Windparks durchgeführt wird.

Im Rahmen der Studie wird adelphi acht bis zehn Fallstudien zu konkreten Windenergieprojekten in Deutschland erstellen, aus denen wichtige Lehren gezogen werden können. Die Daten für diese Fallstudien werden mithilfe von Interviews erhoben, die adelphi mit Entwickler/-innen, Planer/-innen, Gemeindevertreter/-innenn und/oder Kommunalpolitiker/-innen führen wird. Die Studie wird mit einer Auflistung der zu erwartenden Herausforderungen bei der Übernahme von Ansätzen oder Lehren aus Deutschland für Südkorea abschließen und Vorschläge unterbreiten, wie die lokale Akzeptanz von Onshore- und Offshore-Windparks in Südkorea verbessert werden kann.