Deutsch-indisches Energieprogramm

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Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Energieeffizienz verabschiedete die indische Regierung den Energy Conservation Act 2001, der am 1. März 2002 in Kraft trat. Das Projekt diente der Verbreitung, Umsetzung und Durchsetzung des Energy Conservation Act auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene und leistete auf diesem Wege einen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Verringerung der Energieintensität in Indien. In fünf Bundesstaaten wurden im Rahmen des Projektes sogenannte Energy Conservation Action Teams (ECAT) gebildet, die sich aus Beschäftigten von bundesstaatlichen und lokalen Behörden zusammensetzen. Diese ECATs entwickelten marktorientierte Drei-Jahres-Aktionspläne, die durch die jeweils zuständigen Behörden für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien institutionalisiert wurden. Darüber hinaus wurden jährliche Operationspläne erstellt, welche die zu erzielenden Ergebnisse sowie die zur Erreichung quantifizierter und validierter Ziele erforderlichen Investitionen seitens der Lokal-, Regional und Zentralregierung(en) festschreiben. Reformen im Energiesektor und die Minderung von Treibhausgasemissionen unterstützen das Vorhaben.