Einführung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie und Konsequenzen für die deutsche Umweltgesetzgebung

Worker Installing Solar Panels

Die wirtschaftliche Integration hat die Europäische Union weltweit zu einem der führenden Wirtschaftsräume werden lassen. Das enorme Potenzial des Dienstleistungssektors wurde nicht zuletzt aufgrund verschiedener rechtlicher Regelungen in den EU-Mitgliedstaaten jedoch bisher nicht voll ausgeschöpft. Dies soll die europäische Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) ändern, die ein wichtiger Bestandteil der „Lissabon-Strategie“ ist.

Die EU-Kommission betrachtet die Einführung der Dienstleistungsrichtlinie als Chance, den Dienstleistungsmarkt zu liberalisieren und bedeutende Effizienzsteigerungen zu erzielen. Vor allem im Hinblick auf Sachverständige und Gutachterinnen und Gutachter, deren Tätigkeit in zahlreichen Vorschriften des deutschen Umweltrechts angeordnet und geregelt wird, gilt es nun einen diskriminierungsfreien Marktzugang für Dienstleister aus anderen EU- und EWR-Staaten zu gewährleisten, ohne dabei die hohen deutschen Umweltschutzstandards zu gefährden. adelphi übernahm in diesem Kontext die Beratung des Bundesumweltministeriums und wirkte an der Umsetzung der Richtlinie im deutschen Umweltrecht mit.

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