Freiwillige Kompensation von Treibhausgasemissionen – Angebote und Akteure

Smoke stacks

Die freiwillige Kompensation von Treibhausgasemissionen wird bedeutender. Immer mehr Menschen wollen, dass für von ihnen verursachte Emissionen an anderer Stelle entsprechende Treibhausgase vermieden werden. Und immer mehr Unternehmen bemühen sich darum, bestimmte Produkte oder ihre gesamte Geschäftstätigkeit „klimaneutral“ zu stellen. Aus diesem Grund ist die Zahl der Anbieter von Kompensationsdienstleistungen und das Angebot klimaneutraler Produkte in Deutschland rapide gewachsen. Es existieren jedoch keine Anerkennungsverfahren oder verbindliche Standards für freiwillige Kompensationsmaßnahmen. Dies führt zu schwankender Qualität auf einem für Verbraucher unübersichtlichem Markt. Eine Marktanalyse für den deutschsprachigen Raum soll hier mehr Transparenz schaffen und einen Überblick über die Akteure und ihre Umsätze gewähren. Ein Fokus der Untersuchung liegt auf dem Vergleich des freiwilligen Marktes mit dem Verpflichtungsmarkt. Hierbei wird analysiert, inwiefern die beiden Märkte sich derzeit ergänzen. Vorrangiges Ziel des Projekts ist es, eine Informationsbasis zu kreieren, die es der Deutschen Emissionshandelsstelle ermöglicht, die allgemeine Informationslage zum freiwilligen Kompensationsmarkt zu verbessern.

Publikationen des Projekts

  • Suche nach Qualitäts-Sheriff-Kompensation von Treibhausgasen auf dem Prüfstand

    Kind, Christian 2011: Suche nach Qualitäts-Sheriff-Kompensation von Treibhausgasen auf dem Prüfstand. In: Wasser, Luft und Boden (wlb) 2011:03, S. 10.
  • Analyse des deutschen Marktes zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasemissionen – Studie im Auftrag der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt. Climate Change Nr. 10/2010

    Kind, Christian; Sebastian Duwe, Dennis Tänzler, Lena Reuster, Max Kleemann und Jan-Marten Krebs 2010: Analyse des deutschen Marktes zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgasemissionen. Studie im Auftrag der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt. Climate Change Nr. 10/2010. Dessau: Umweltbundesamt.