IGEF-Studie zur Übertragbarkeit deutscher Förderprogramme für Energieeffizienz nach Indien

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Einhergehend mit dem Wirtschaftswachstum, steigt in Indien die Nachhafrage nach Energie– sie kann durch bestehende Versorgungsstrukturen nicht gedeckt werden. Daher setzt sich Indien zum Ziel, einerseits die Produktionskapazitäten zu modernisieren und auszubauen, sowie andererseits die Nutzungseffizienz zu steigern. 2006 begründeten Indiens Premierminister Manmohan Singh und Bundeskanzlerin Angela Merkel das Indo-German Energy Forum (IGEF), um im Bereich Energieeffizienz eng zusammenzuarbeiten. In der IGEF Subgroup 3 “Nachfrageseitige Energieeffizienz und CO2 arme Wachstumsstrategien” tauschen sich das Indische Energieministerium und das deutsche Wirtschafts- und Umweltministerium über benötigte Rahmenbedinungen für mehr Energieeffizienz aus. adelphi erstellt im Auftrag des IGEF eine Studie über Förderprogramme, die in beiden Ländern nachfrageseitige Energieeffizienz vorantreiben. Der Fokus liegt auf den besonders energieintensiven Bereichen „Industrie“ und „Gebäude“ liegt. In einem ersten Schritt werden Deutsche Programme identifiziert und kategorisiert. Anschließend entwickelt adelphi Indikatoren, anhand derer die deutschen Programme auf ihre Wirksamkeit und auf ihre Übertragbarkeit nach Indien geprüft werden. Voraussetzung ist, dass die Programme in Indien noch nicht existieren. Die geeignetsten Programme werden schließlich in detaillierten Fallstudien dargestellt, um eine beispielhafte Implementierung zu veranschaulichen. So priorisiert die Studie deutsche Förderprogramme der Sektoren „Industrie“ und „Gebäude“, die die indisch-deutsche Kooperation im Bereich „Nachfrageseitige Energieeffizienz“ des IGEF verstärken sollen.

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