Konzept für eine Methode zur Risiko- und Nachhaltigkeitsbewertung in Wassereinzugsgebieten

Scenic view of an artificial lake

Zunehmende Wasserknappheit in vielen Teilen der Welt beeinflusst Gemeinden, Unternehmen und letztendlich ganze Volkswirtschaften und gefährdet deren nachhaltige Entwicklung. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die sechsjährige African Water Stewardship Initiative (AWSI), die von der GIZ umgesetzt wird. Die AWSI hat das Ziel, negative Auswirkungen des Klimawandels durch die Beteiligung des Privatsektors bei der Reduzierung gemeinsamer Wasserrisiken zu minimieren. Allerdings fehlen derzeit Instrumente und Ansätze für die Beurteilung solcher gemeinsamer Risiken auf der Ebene von Wassereinzugsgebieten.

In diesem Zusammenhang beauftragte die GIZ adelphi, die Grundlagen für eine international anerkannte Methode zur Erhebung und Bewertung gemeinsamer Wasserrisiken zu erarbeiten. Die Methode soll eine Reihe von Tools und Trainingsprogrammen für die partizipative Beurteilung und Bewertung solcher Risiken enthalten. Ergebnis des Projekts ist eine Zusammenstellung und Bewertung bereits vorhandener Ansätze und Instrumente zu diesem Thema. Darauf aufbauend wird von der GIZ eine bedarfsgerechte Methode zur Risiko- und Nachhaltigkeitsbewertung in Wassereinzugsgebieten entwickelt, die kollektive Handlungsansätze fördert und deren Maßnahmenkatalog validiert. Wichtiger Bestandteil dieser Übersicht sind Quantifizierungsansätze für Wasser-Risiken in Wassereinzugsgebieten und die Bewertung der Kosten und Nutzen von Maßnahmen zur Risikominderung.