Resiliente Strukturen für Indiens Privatsektor: Anpassung an den Klimawandel in Industriegebieten

Oil refinery with vapor - petrochemical industry.

Klimatische Gefahren wie Wirbelstürme, Dürren, starken Regenfällen und Hitzewellen stellen die industrielle Entwicklung Indiens bereits jetzt vor Herausforderungen. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und dessen Folgen, die meist in der industriellen Planung ignoriert werden, könnte der indischen Industrie ein weiterer Anstieg von Verlusten und Schäden bevorstehen. Jedoch fehlen Entscheidungsträgern, Planungsbehörden sowie Entwicklern und Betreibern von Industriegebieten die technischen Kapazitäten, Verfahren und Planungsinstrumente, um effizient mit Klimarisiken in bestehenden und in neuen Industriegebieten umzugehen. Deshalb hat die GIZ Indien 2015 zusammen mit dem Ministerium für Handel und Industrie in Indien ein Projekt zur Anpassung an den Klimawandel von Industriegebieten gestartet.

Hauptziel des Projektes war es, Entscheidungsträger und Planungsbehörden zu befähigen, bestehende und neue Industriegebiete klimaresilient zu gestalten. Die Hauptaktivitäten des vierjährigen Projekts fanden in den indischen Bundesstaaten Andhra Pradesh, Telangana und Gujarat bis April 2018 statt. Die Projektaktivitäten waren in vier Arbeitspakete unterteilt:

  1. Risikoanalyse und Methodik;
  2. Bewusstseinsbildung und Capacity Building;
  3. Mainstreaming und Up-Scaling;
  4. Unterstützung der Planung und Umsetzung.

Das Projekt baute dabei auf bereits gemachten Erfahrungen der deutschen internationalen Zusammenarbeit in Indien auf – speziell zu nachhaltigen Industrieparks und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel für die Industrie. Es wurde von einem von adelphi geleiteten Konsortium mit lokalen Experten umgesetzt; INTEGRATION und Ifanos waren als Partner Teil des Konsortiums.