Schulungen im Startup-Bereich zur Entwicklung von Resilienz-Programmen für die Zeit nach der Covid-Pandemie

Die Covid-19-Pandemie macht vor keiner Landesgrenze halt und erschüttert die Wirtschaft in allen Ländern der Welt, so auch in Indien. Das Land beherbergt eine der größten Startup-Szenen der Welt, das heißt, Unternehmen und Anbieter im Bereich der Geschäftsentwicklungsberatung (Business Development Services – BDS) sind hier gleichermaßen vom Covid-19-Ausbruch betroffen. Verschiedene Akteur/-innen haben die entscheidende Bedeutung von Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) während der Covid-19-Pandemie erkannt, die zwar von den Auswirkungen der Pandemie negativ beeinflusst werden, aber auch weiterhin die Treiber des lokalen grünen und integrativen Wachstums sind. Daher stellen Regierungen, Geber und internationale Akteure diese Unternehmen ins Zentrum ihrer Rettungspakete im Bereich des grünen und sozial gerechten Wirtschaftens. Vor diesem Hintergrund wird die Effektivität und Effizienz von Programmen zur Unternehmensförderung, die von Vermittlern, Acceleratoren, Unternehmensberatungen, Technologiezentren und Unterstützungsagenturen gesteuert werden, ein entscheidender Bestandteil der bevorstehenden Konjunkturmaßnahmen sein. Diese Organisationen und Programme werden für den Aufbau eines widerstandsfähigen KMU-Sektors von entscheidender Bedeutung sein, indem sie Business Trainings, Zugang zu Märkten, Netzwerken und Mentoren, finanzielles und soziales Kapital sowie Sachleistungen anbieten.

Auf der Metaebene unterstützt das SEED-Programm „Green Recovery Ecosystem Builder (GREB)“ Vermittler, Acceleratoren, Unternehmensberater, Technologiezentren und Unterstützungsagenturen dabei, ihre KKMU-Unterstützungsprogramme widerstandsfähig, umweltfreundlich und sozial gerecht zu gestalten, und stellt sicher, dass die Programme für den Wiederaufbau nach der Pandemie geeignet sind. Dieses neue Green-Recovery-Ecosystem-Builder-Programm von SEED (unter Projektträgerschaft von adelphi) zielt darauf ab, die Wirkung von Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen im Zusammenhang mit Covid-19 zu maximieren und die Startup-Szene durch ein wachsendes Netzwerk an Akteur/-innen zu stärken. Das Programm richtet sich an Teilnehmende, die Programme oder Abteilungen leiten und für die erfolgreiche Implementierung von KKMU-Unterstützungsdienstleistungen verantwortlich sind.

Es wurde als mehrmonatiges Programm mit virtuellen Modulen entwickelt, das sich sowohl an Akteur/-innen richtet, die Programme entwickeln, als auch an solche, die Unterstützungsdienstleistungen für KKMU anbieten. Diejenigen, die Programme erarbeiten (z. B. aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit oder aus lokalen Gründerzentren), und diejenigen, die für die Umsetzung zuständig sind (z. B. Anbieter von BDS), werden in einem fallbasierten Peer-Learning-Prozess zusammenarbeiten, um potenzielle oder bereits bestehende Unterstützungsprogramme mithilfe praktischer Tools weiterzuentwickeln. Das ganzheitliche Programm-Toolkit basiert auf Design Thinking und nutzerzentrierten Ansätzen, die es den Teilnehmenden ermöglichen, an realen Programmen zu arbeiten, um neue Ansätze zu entwickeln oder bestehende bewährte Verfahren zu verfeinern.