Tourismus und internationaler Klimaschutz – mögliche Anknüpfungspunkte

Airplane landing, low angle view, rear view

Der Tourismussektor gilt als Branche mit besonderem Wachstumspotential, insbesondere Fernreisen wird ein starker Anstieg prognostiziert. Damit steigen auch die Treibhausgasemissionen, die in diesem Wirtschaftszweig anfallen, erheblich. Ziel des Projekts war es, den Tourismussektor in die internationale Klimaschutzpolitik einzubeziehen. adelphi untersuchte in Kooperation mit Projektpartnern, wie Unternehmen aus der Tourismusbranche zu einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen können. Die Voraussetzungen zur Anwendung der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls wurden sowohl aus politisch-administrativer Sicht als auch aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet. Die Ergebnisse verdeutlichten, dass die Anwendung projektbasierter Kyoto-Mechanismen im Tourismusbereich zumindest zum damaligen Zeitpunkt nicht zu empfehlen waren. Stattdessen konnten als Anknüpfungspunkte für einen effizienten Klimaschutz zwei erfolgreiche europäische Energieeffizienzkampagnen in der Hotelwirtschaft identifiziert werden. In Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium wurde demzufolge ein Konzept für die Implementierung einer Kampagne zur Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in der deutschen Hotelwirtschaft entwickelt.

Publikationen des Projekts

  • Tourismus und internationaler Klimaschutz. Eine Analyse der möglichen Anknüpfungspunkte

    Tänzler, Dennis und Walter Kahlenborn 2004: Tourismus und internationaler Klimaschutz. Eine Analyse der möglichen Anknüpfungspunkte. Berlin: Umweltbundesamt.