Transatlantische Klimakooperation und deutsche Außenpolitik

Green glass globe sitting in desert

Klima- und Energiepolitik haben sich als zentrale Politikfelder der Außenpolitik etabliert. Um diesem Wandel gerecht zu werden und diese Entwicklung systematisch in den transatlantischen Beziehungen zu berücksichtigen, bedarf es der systematischen Netzwerkbildung auf beiden Seiten des Atlantiks. Hierzu diente die Initiative „Transatlantische Klimabrücke“, bei deren Konzeption und Umsetzung adelphi das Auswärtige Amt 2007 und 2008 unterstützte. Emissionshandel, die Förderung erneuerbarer Energien, der Aufbau einer Green Economy bis hin zu den Sicherheitsimplikationen des Klimawandels waren zentrale Themen der transatlantischen Politikagenda, die über Dialogformate, wie Konferenzen, Austauschprogramme, gemeinsame Politikinitiativen und Themenreisen adressiert wurden. Der Akteurskreis ging über die Beziehungen zwischen politischen Entscheidungsträgern in Washington und Berlin hinaus und umfasste innovative Partnerschaften zwischen Städten, Einzelstaaten und Bundesländern bis hin zu Unternehmen und Wissenschaftlern. Ziel der Klimabrücke war es, mit diesen Akteursgruppen transatlantische Lernkurven zu fördern, um mittelbar auch globale Lösungen für die Problemfelder Klimawandel und Energiesicherheit anzustoßen.

Publikationen des Projekts

  • Climate and Energy Security – Prospects for a Transatlantic Approach

    Tänzler, Dennis 2008: Climate and Energy Security. Prospects for a Transatlantic Approach. In: Pettersson, Bo and Barbara Törnquist-Plewa (Eds.): Energy Security in Europe. CFE Conference Papers Series No. 2. Lund: Centre for European Studies, Lund University, S. 31-42.