Treiber, Hemmnisse und Handlungsempfehlungen für eine Green Economy in Deutschland

Businessman holding globe, mid section

Mit dem Leitbild der „Green Economy“ verbindet sich in der internationalen Diskussion häufig die Hoffnung, Wirtschaftskonzeptionen Aufwind zu geben, die Klimaschutz, Umweltentlastung, Wohlstand und soziale Gerechtigkeit zu vereinen versuchen. Damit das Konzept handlungsleitend für die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden kann, muss die große Vision einer Green Economy heruntergebrochen werden in konkrete Handlungsfelder, Zielsetzungen und Umsetzungsstrategien. Auf dem Rio+20-Gipfel bekannten sich die Regierungen dazu, gemeinsam mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft nationale Politiken für die Transformation hin zu einer Green Economy zu entwickeln bzw. auszubauen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellte sich dieser Herausforderung: Im Rahmen des „Agendaprozesses Green Economy“ lud es Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik dazu ein, die forschungs- und innovationspolitischen Handlungsfelder für eine Green Economy thematisch zu strukturieren und eine Forschungsagenda für die Transformation hin zu einer Green Economy zu entwickeln. Die Ergebnisse des Agendaprozesses fließen in die Weiterentwicklung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) ein.

adelphi unterstützte die Agendaentwicklung des BMBF durch eine wissenschaftliche Untersuchung. Ziel der Studie war es, die wichtigsten Märkte und Schlüsselinnovationen der Green Economy aus Perspektive der deutschen Wirtschaft zu identifizieren, Handlungsfelder und -bedarfe für die Transformation in Richtung einer Green Economy in Deutschland zu definieren und Empfehlungen für die zukünftige Forschungs- und Innovationspolitik des BMBF zu entwickeln.

Publikationen des Projekts