Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and management strategies – Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 167

Cover Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and management strategies
Ssymank, Axel; Axel Buschmann, Markus Röhling, Götz Ellwanger, Katharina Brandt und Marion Jay (Hrsg.) 2019: Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and management strategies. Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 167. Bonn: Bundesamt für Naturschutz.

Die EU-Kommission hat die Natura 2000 Biogeographical Processes (BGP) initiiert, um damit den Wissensaustausch und das Netzwerk zwischen Mitgliedsstaaten in Bezug auf besseres Habitat-Management und Artenschutz gemäß der Habitat-Direktive zu stärken. Viele EU-Mitgliedsstaaten stehen vor der Herausforderung, Annex-I-Waldhabitate zu bewahren, die durch (frühere) menschliche Einflussnahme an Orten wachsen, an denen potenziell andere Vegetation vorherrschen würde. Nichtintervention und die daraus folgende natürliche Verdrängung durch lokal dominantere Arten würde dazu führen, dass Habitate dieses Typs stark an Fläche verlieren.

Deshalb hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) einen Workshop zu diesem Thema durchgeführt, der auf Beiträgen und Erfahrungen von Expert*innen aus verschiedenen Ländern und Disziplinen beruhte. Ein Schwerpunkt waren Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Waldhabitate in Deutschland und Frankreich, mit Exkursionen zu entsprechenden Orten im Bienwald (Deutschland) und den nördlichen Vogesen (Frankreich). Daneben wurde auch auf andere Habitat-Typen wie flechtenbewachsene Kiefernwälder oder Kastanienwälder eingegangen. Der vorliegende Band ist das Protokoll dieses Workshops.