Rohstoffkonflikte nachhaltig vermeiden: Forschungs- und Handlungsempfehlungen – Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Teilbericht Nr. 5

Rohstoffkonflikte nachhaltig vermeiden_Bericht 5
Feil, Moira; Dennis Tänzler, Nikolaus Supersberger, Raimund Bleischwitz und Lukas Rüttinger 2011: Rohstoffkonflikte nachhaltig vermeiden: Forschungs- und Handlungsempfehlungen. Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Teilbericht Nr. 5. Berlin: adelphi.

Rohstoffkonflikte treten in verschiedenen Formen auf: als Versorgungsengpässe und -krisen, gewaltförmige Auseinandersetzungen bis hin zu Kriegen. Darüber hinaus kann Umweltzerstörung, die im Zuge des Abbaus von Rohstoffen auftritt, den Menschen ihre Lebensgrundlage entziehen. Rohstoffkonflikte sind vielfach eine Realität, oft aber auch erst eine Prognose. Einerseits beeinflussen die Beschaffenheit, strategische Bedeutung und Preise der Rohstoffe mögliche Konfliktkonstellationen; andererseits hängt viel vom Management und Governance der Rohstoffvorräte und -produktion, Stoffströmen, Wertschöpfungs- und Finanzierungsketten ab. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Rohstoffkonflikte nachhaltig vermeiden: Identifizierung und Verminderung von internationalen Konflikt-Risiken bei Zugang und Nutzung von Rohstoffen" zusammengefasst, das adelphi und das Wuppertal Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt haben, darauf aufbauend Handlungs- und Forschungsempfehlungen vorgestellt.