Deutsch-portugiesisches Forum 2020: Klimaschutz und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit

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Deutschland und Portugal wollen ihre EU-Ratspräsidentschaften auf nachhaltige Wirtschaft und den Green Deal fokussieren. Auf dem deutsch-portugiesischen Forum beraten hochrangige Fachleute aus beiden Ländern, wie sich Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz im Schatten von Covid-19 vereinen lassen.

02.11.2020

Das Forum am 10. November 2020 zeigt die enge Zusammenarbeit der beiden Länder und ist zugleich eine Gelegenheit, sie zu verstärken. Covid-19 hat Volkswirtschaften in ganz Europa und der Welt getroffen, und auch der Klimawandel wirkt sich global aus. Beides muss kooperativ angegangen werden. Deutschland und Portugal wollen zusammenarbeiten und so der EU den Weg dazu bereiten, die Herausforderungen anzugehen, die die Pandemie den Maßnahmen für eine nachhaltigere Wirtschaft entgegenstellt, und Gelegenheiten für den Klimaschutz zu nutzen.

Gegensätze oder Gelegenheiten?

Die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften wird oft in Konkurrenz zu Umwelt- und Nachhaltigskeitszielen gesehen. Nun, da die Covid-19-Pandemie die Sicherung von Gesundheit und Arbeitsplätzen zur obersten Priorität macht, muss verhindert werden, dass der Klimaschutz auf der Tagesordnung nach hinten rückt. Doch die aktuelle Krise bedeutet nicht, dass es für langfristiges Denken keinen Raum mehr gibt. Das Auswärtige Amt und das portugiesische Außenministerium haben deshalb hochrangige Rednerinnen und Redner aus beiden Ländern eingeladen, um zu diskutieren, wie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Klimawandel im Schatten der Pandemie kombiniert werden können.

Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft betrachten diese Themen gemeinsam und tauschen Erfahrungen und Perspektiven aus, um die Herausforderungen und die Potenziale zu identifizieren, die eine nachhaltige Wirtschaft als Antrieb für fortlaufendes Krisenmanagement und darüber hinaus hat. Auf zwei Podiumsdiskussionen werden sie darüber reden, wie der Umgang mit den langfristigen Auswirkungen der Covid-19-Krise mit zentralen Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen kombiniert werden kann, wie Unternehmen in einer sich wandelnden Welt wettbewerbsfähig bleiben, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Krise erhalten werden kann und mit welchen Strategien Energiesysteme dekarbonisiert werden können, etwa indem Wasserstoff als Energieträger gefördert wird.

Zwei Länder, ein Ziel

adelphi organisiert die Veranstaltung. Daniel Weiß, Senior Project Manager und Head of Programme Green Economy bei adelphi, freut sich auf eine angeregte Diskussion: „Der Schlüssel für beide Krisen, die Pandemie und der Klimawandel, ist Kooperation. Deutschland und Portugal haben ein gemeinsames Ziel: Die EU auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu bringen. Das Forum ist eine großartige Gelegenheit, Vordenkerinnen und Vordenker aus unseren beiden Ländern zusammenzubringen, um Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.“

Die Ergebnisse der Diskussion sollen die aktuelle deutsche und die darauffolgende portugiesische EU-Ratspräsidentschaft beeinflussen. Akteurinnen und Akteure in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind eingeladen, an der virtuellen Veranstaltung teilzunehmen und ihre eigenen Perspektiven einzubringen. Während des Livestreams wird es Gelegenheit geben, den Teilnehmenden Fragen zu stellen.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie bitte die Website.

Ansprechpartner: Daniel Weiß