Städte stellen sich dem Klimawandel

Stürme, Überschwemmungen oder Hitzewellen bringen neue Herausforderungen für Städte und Gemeinden in Europa. adelphi unterstützt sie, Strategien zu entwickeln und handlungsfähig bleiben.

18.05.2012

Für dicht besiedelte Städte bergen die spürbaren Folgen des Klimawandels Chancen aber auch erhebliche Risiken, vor allem für die Infrastruktur. Zum Beispiel müssen kommunale Abwassersysteme auf Starkregenfälle vorbereitet werden und die Trinkwasser- und Energieversorgung muss trotz längerer Trockenphasen sichergestellt sein. Aber auch kleinere Gemeinden müssen sich auf extreme Wetterereignisse vorbereiten, zum Beispiel in Küstenregionen oder Kessellagen.

Im Rahmen des Projekts „Adaptation Strategies in European Cities“ hilft adelphi im Auftrag der Europäischen Kommission 21 Städten, eine für sie maßgeschneiderte Anpassungsstrategie zu entwickeln. Die Berater analysieren die bisherigen Aktivitäten der Kommunen und unterstützen sie mittels Peer-Learnings, Trainings und Coachings, das Gelernte umzusetzen.

Wo sie der Schuh besonders drückt, können Städte und Gemeinden aus der Europäischen Union noch bis zum 31. Mai 2012 in einer Umfrage zu den Folgen des Klimawandels äußern. Jede teilnehmende Kommune kann sich über den Fragebogen auch für Fortbildungen und Austausch mit anderen Städten im Projektverlauf qualifizieren. Die Ergebnisse des Projekts, das adelphi gemeinsam mit fünf weiteren Partnern umsetzt, fließen langfristig in das European Clearinghouse for Adaptation ein.