Energiepolitischer Dialog Deutschlands mit Australien, Kanada, Neuseeland und den USA

Industrial landscape with different energy resources. Sustainable development.

Seit 2016 leitet adelphi ein Konsortium, das den energiepolitischen Dialog des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit den USA, Kanada und Neuseeland sowie die Energiepartnerschaft mit Australien unterstützt. In einem Zwillingsvorhaben betreut adelphi auch den Dialog mit Japan und Korea. Die Energiepartnerschaften und –dialoge des BMWis zielen darauf ab, die globale Energiewende zu beschleunigen, gegenseitiges Lernen zu fördern und grenzüberschreitende Kooperation zu erleichtern.

Mit den Projektpartnern - Regulatory Assistance Project (RAP), Renewables Academy (RENAC), deutsche Auslandshandelskammern (AHK) – unterstützte adelphi das BMWi bei der Aufnahme und Vertiefung des energiepolitischen Dialogs mit den Partnerländern. In einer Studienreihe beleuchten adelphi und RAP die energiepolitischen und –wirtschaftlichen Entwicklungen in den Partnerländern oder bringen dem Publikum aus den Partnerländern wichtige Aspekte der deutschen Energiewende nahe.

Zudem entwickelte und setzte adelphi mit seinen Partnern zahlreiche Dialogformate um, darunter bilaterale Gespräche mit föderalen und bundesstaatlichen Regierungen, Regulatoren, Stromsystembreibern und anderen relevanten Institutionen aus den Partnerländern. Außerdem hochrangige öffentliche Veranstaltungen in den Partnerländern, wie die 2019 bereits im dritten Jahr in Partnerschaft mit der kalifornischen Regierung stattfindende California Germany Energy Policy Conference, das erste New England Germany Energy Transition Forum in Partnerschaft mit Massachusetts und der Harvard Law School, das erste Germany–PJM States Energy Trends Forum in Zusammenarbeit mit dem größten unabhängigen Stromsystembetreiber der USA - der Organization of the PJM States - und das erste Australian-German Energy Symposium in Melbourne.

Sehr gefragt sind auch die federführend durch die RENAC organisierten Energiewende-Studienreisen nach Deutschland, zu deren Teilnehmer bereits mehrmals Commissioners aus US-Bundesstaaten, Vertreter der obersten Führungsriege der Stromsystembetreiber sowie weitere Entscheidungsträger/innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zählten.

Durch diese Aktivitäten entstehen Impulse zur Verbesserung der Energiepolitik in Deutschland und in den Partnerländern. Des Weiteren adressieren die Energiedialoge Anliegen des Privatsektors, um geeignete Marktstrukturen für den Ausbau erneuerbarer Energien und zur Verbreitung energieeffizienter Technologien zu unterstützen.

Publikationen des Projekts