Entwicklung einer Vulnerabilitätsanalyse für Burundi

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Eine schnell wachsende Bevölkerung, hoher Landnutzungsdruck und ein mangelndes Ressourcenmanagement gefährden die Boden- und Wasserressourcen in Burundi. Der Klimawandel, einhergehend mit einer gestiegenen Klimavariabilität und einer Zunahme an Extremwetterereignissen, wird diesen Ressourcendruck noch weiter verstärken – mit gravierenden sozio-ökonomischen Folgen vor allem für die ländliche Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund führt die GIZ das Vorhaben "Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Verfügbarkeit von Wasser- und Bodenressourcen" in Burundi durch. Im Rahmen dieses Programms hat adelphi in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen, Italien und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine integrierte Vulnerabilitätsanalyse (VA) auf nationaler und lokaler Ebene entwickelt.

In einem ersten Schritt wurde in enger Zusammenarbeit mit den burundischen Partnern eine nationale Vulnerabilitätsanalyse mit Fokus auf die Anfälligkeit der Subsistenzlandwirtschaft und das Malariarisiko erarbeitet. Die erstellten Vulnerabilitätskarten ermöglichten die Identifizierung von Regionen mit besonders hoher Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel (Hotspots). Darauf aufbauend wurden in einem zweiten Schritt in drei identifizierten Hotspot-Regionen detaillierte partizipative Vulnerabilitätsanalysen durchgeführt.

Ein dreibändiger Bericht sowie die Zusammenfassung der zu Beginn erarbeiteten Klimaprojektionen dokumentieren die Ergebnisse der zweistufigen Vulnerabilitätsanalyse. Die Ergebnisse wurden den relevanten Akteuren auf nationaler und lokaler Ebene zugänglich gemacht und unterstützen die Entwicklung und das Monitoring konkreter Anpassungsmaßnahmen in den Hotspot-Regionen.

Publikationen des Projekts