Innovativ und nachhaltig: Internationale Partnerschaften fördern mit CLIENT II

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Die global gesellschaftlichen Herausforderungen werden zunehmend komplexer: Die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft sind bereits vielfach sichtbar, Umweltbelastungen nehmen mehr und mehr zu, natürliche Ressourcen werden knapper und müssen intelligent genutzt werden und es gilt, alle Bevölkerungsschichten mit sicherer, sauberer und bezahlbarer Energie zu versorgen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen ist eine internationale Zusammenarbeit unter Einbezug der verschiedenen gesellschaftlichen Akteure unerlässlich. Nur wenn Forschung, Wirtschaft und andere wichtige gesellschaftliche Bereiche kooperieren, wird es langfristig möglich sein, nachhaltige Lösungen zu finden und umzusetzen.

Um solche Kooperationen zukünftig zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fördermaßnahme CLIENT II ins Leben gerufen, welche länderübergreifende Verbundforschungsvorhaben mit Fördermitteln und anderen Maßnahmen unterstützt. Ziel der geförderten Projekte ist es, Lösungsoptionen für drängende Herausforderungen in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern zu erarbeiten und eine Hebelwirkung vor Ort zu erzielen. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von Technologien, Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Klima, Energie und Umwelt. Neben Partnern aus Bildung und Forschung sind insbesondere auch innovative kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland in die Verbundvorhaben eingebunden. Die Kooperationen tragen daher nicht nur zu einer beschleunigten Bearbeitung globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen bei, sondern stärken auch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern bei Forschung und Entwicklung (FuE) leistet die Förderrichtlinie außerdem einen Beitrag zur Umsetzung von Deutschlands globaler Verantwortung.

Begleitet wird die Förderrichtlinie von einem wissenschaftlichen Begleitvorhaben, das durch Koordinierungs-, Vernetzungs- und Kommunikationsaktivitäten die Wirksamkeit der Fördermaßnahme erhöhen und das BMBF bei der Evaluierung und Weiterentwicklung der Maßnahme unterstützen soll. Die Umsetzung des Begleitvorhabens erfolgt durch adelphi und beinhaltet neben der Koordination und themenübergreifenden Vernetzung der Einzelprojekte auch die Erschließung von Synergien zwischen den Verbundvorhaben und Möglichkeiten der Übertragbarkeit von Lösungen. Darüber hinaus unterstützt adelphi das BMBF bei der Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlichen Weiterentwicklung der Fördermaßnahme sowie nach Bedarf auch einzelne Verbundprojekte.