Konzeption eines Vorhabens zur Unterstützung der InsuResilience-Initiative der G7-Staaten

Floods in Caribbean town.

Extremwetterereignisse und andere Klimawandelphänomene bedrohen die nachhaltige Entwicklung vieler Länder. Gerade die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern haben oft nicht die Mittel, um die im Schadensfall verloren gegangenen Existenzgrundlagen schnell wieder aufzubauen. An dieser Stelle greifen spezielle Versicherungen, denn sie können unvermeidbare Risiken und mögliche Schäden und Verluste finanziell absichern. Dennoch sind weltweit nur rund 100 Millionen von Armut betroffene Menschen gegen die negativen Folgen des Klimawandels versichert.

Die G7-Staaten haben daher im Rahmen des G7-Gipfels im Juni 2015 die "G7 Initiative on Climate Risk Insurance" zur Förderung von Klimarisikoversicherungen in Entwicklungsländern gegründet. Als eines der ersten G7-Länder hat Deutschland der InsuResilience-Initiative ihre finanzielle und technische Unterstützung zugesagt. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein neues Vorhaben entwickelt, das den Aufbau und die Umsetzung der InsuResilience-Initiative begleitet.

adelphis Auftrag bestand in der operativen Steuerung der gutachterlichen Vorarbeiten zur konzeptionellen Entwicklung des globalen Vorhabens. Diese Tätigkeit umfasste unter anderem die Leitung eines externen Gutachterteams, die fachlich-methodische Vorbereitung der Prüfung und die Erstellung eines Programmvorschlags.