Maßnahmen und Instrumente sektoraler Wirtschafts- und Innovationspolitiken

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In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist mit langfristig steigenden Energie-, Rohstoff- und Umweltkosten zu rechnen. Um diesen zu begegnen, gilt es, die Entwicklung und Diffusion ökologischer Zukunftstechnologien zu unterstützen. Dieses Ziel verlangt politisch nach einer stärkeren Verzahnung von Umweltpolitik auf der einen Seite und Wirtschafts- und Innovationspolitiken auf der anderen Seite. Um Erfahrungen aus den beiden letztgenannten Politikbereichen für die Umweltpolitik nutzbar zu machen, wurden in diesem Vorhaben international erfolgreiche, sektorale Wirtschafts- und Innovationspolitiken untersucht. Beispielhaft wurden die IKT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologie) in Irland und Finnland, die Biotechnologiebranche in den USA sowie die Schienenverkehrsbranche (Entwicklung des Shinkansen) in Japan betrachtet. Ziel des Vorhabens war es, die Erfahrungen, die in diesen Ländern mit Maßnahmen zur Förderung der genannten Sektoren gesammelt wurden, für die Ausgestaltung einer „ökologischen Industriepolitik“ in Deutschland nutzbar zu machen. Entsprechend wurden sowohl erfolgreiche nachfrage- als auch angebotsseitige Instrumente wie die Förderung der Clusterbildung oder Contractingmodelle zur Realisierung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen bei Gebäuden aufgearbeitet und mögliche Strategien zur Übertragung auf den deutschen Markt erörtert.

Publikationen des Projekts

  • Ländervergleichende Analyse industriepolitischer Maßnahmen und Instrumente – FFU-Report 01-2010

    Jacob, Klaus; Jutta Knopf und Walter Kahlenborn 2010: Ländervergleichende Analyse industriepolitischer Maßnahmen und Instrumente. FFU-Report 01-2010. Berlin: Freie Universität Berlin, Forschungsstelle für Umweltpolitik.