Fostering Success Factors for NDC Implementation – Lessons From The Good Practice Database

Fostering Success Factors for NDC Implementation – Lessons From The Good Practice Database
Hausotter, Tobias; Helen Burmeister and Nikolas Scherer 2019: Fostering Success Factors for NDC Implementation – Lessons From The Good Practice Database. Bonn/Eschborn: GIZ.

Mit dem Beschluss des Pariser Abkommens im Dezember 2015 begann ein neues Kapitel der internationalen Zusammenarbeit im Klimabereich. Die 195 Vertragsparteien haben sich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eigene nationale Klimaschutzbeiträge – nationally determined contributions (NDCs) – vorzulegen und über Fortschritt bei deren Erreichung berichten. Ein wichtiger Baustein des Abkommens: Ärmere Länder werden finanziell sowie durch Wissens- und Technologietransfer dabei unterstützt, ihre Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung umzusetzen.

Mit dem Policy Brief "Fostering Success Factors for NDC Implementation" leisten die Autorin und Autoren einen Beitrag zur Debatte, wie die Ziele des Pariser Abkommens durch die erfolgreiche Umsetzung der nationalen Klimabeiträge (NDCs) erreicht werden können. Beispiele guter Praxis in den Bereichen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie länderübergreifender Ansätze zeichnen sich durch eine Reihe von bestimmten Erfolgsfaktoren aus. Über verschiedene Länderkontexte hinweg gehören dazu „politische Zustimmung“, die „Einbeziehung von Interessensgruppen“ und „wissenschaftliche Analysen und technische Unterstützung“. Eine stärkere Berücksichtigung dieser Ansätze erscheint bei der weiteren Umsetzung der NDCs sinnvoll.

Vor diesem Hintergrund geben die Autor/innen konkrete Hinweise, wie solche Erfolgsfaktoren positiv für die erfolgreiche NDC-Umsetzung und mittelfristige Ambitionssteigerung beeinflusst werden können. Die spezifischen Erkenntnisse, wie diese Erfolgsfaktoren für eine ambitionierte Klimapolitik genutzt werden können, richten sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen in Entwicklungsländern (z.B. Ministerien, nationale Behörden, lokale Umsetzungsorganisationen).