Klimaresiliente Stadtentwicklung: zunehmender Hitzestress in deutschen Groß- und Mittelstädten

Klimaresiliente Stadtentwicklung: zunehmender Hitzestress in deutschen Groß- und Mittelstädten
Hetz, Karen; Lea Dunst und Ariane Walz 2018: Klimaresiliente Stadtentwicklung: zunehmender Hitzestress in deutschen Groß- und Mittelstädten. Berlin: adelphi.

Die Zunahme gesundheitlicher Schäden durch Hitzebelastung in deutschen (Groß-)Städten ist ein zunehmendes Risiko des Klimawandels. "Hitzetage" werden infolge des Klimawandels in Zukunft häufiger auftreten. Die Hitze wird dabei vielfach in den Städten gestaut, insbesondere dort, wo Grünflächen und Luftschneisen fehlen und ein hoher Versiegelungsgrad auftritt.

Viele deutsche Städte sind noch nicht ausreichend auf den Umgang mit Hitzebelastungen vorbereitet. Der Handlungsdruck ist jedoch mit Blick auf den gesteigerten Anteil besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, darunter insbesondere ältere Menschen, bereits heute hoch.

Unter der Leitung der Universität Potsdam werden im Vorhaben "Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten" (kurz: ExTrass) Ansätze der Stadtplanung und der Risikokommunikation erforscht und erprobt; stets mit dem Ziel, die Resilienz von Mittel- und Großstädten zu erhöhen. Am Vorhaben beteiligt ist ein Projektkonsortium der Forschungspartner Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und adelphi, sowie den Johannitern und den Städten Potsdam, Remscheid und Würzburg.

Zugehörige Publikation

Klimaresiliente Stadtentwicklung: Starkregenereignisse in deutschen Groß- und Mittelstädten