Reflections on the Zero Draft of the New Urban Agenda – Commissioned by the Cities Alliance Joint Work Programme for Habitat III

Reflections on the Zero Draft of the New Urban Agenda
Schreiber, Franziska; Kaj Fischer, Paola Adriázola and Alexander Carius 2016: Reflections on the Zero Draft of the New Urban Agenda. Commissioned by the Cities Alliance Joint Work Programme for Habitat III. Berlin: adelphi.

Am 6. Mai 2016 veröffentlichten die Vereinten Nationen den Nullentwurf der New Urban Agenda (NUA). Grundlage dieses Dokuments sind zahlreiche Beiträge der Mitgliedsstaaten, von internationalen Experten für Stadtentwicklung sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen, welche das Bureau of the Preparatory Committee mit Unterstützung des Habitat-III-Sekretariats konsolidiert hat. Der Nullentwurf wird in den folgenden informellen Verhandlungen zwischen den Mitgliedsstaaten von Mai bis Juli 2016 weiterentwickelt. Zwar bietet der Entwurf eine gute Grundlage für die anstehenden Diskussionen, doch bleiben einige Fragen offen: Inwieweit sind tatsächlich alle wichtigen Themen enthalten? Wie wurden potentiell konfliktträchtige Themen erfasst?

"Reflections on the Zero Draft of the New Urban Agenda" analysiert die Stärken und Schwächen des Nullentwurfs und wirft einen genaueren Blick auf vier zentrale Aspekte des Dokuments. Das Paper für die Cities Alliance entstand im Rahmen des Cities Alliance Joint Work Programme for Habitat III.

Zunächst werden die Verbindungen zu anderen wichtigen internationalen Abkommen wie der Agenda 2030 und dem Pariser Klimaabkommen untersucht. Dazu gehört auch eine Analyse der narrativen Struktur sowie der Kohärenz des Dokuments insgesamt. Daraufhin werden die aktionsorientierten Schwerpunkte und kritische Themenfelder identifiziert. Es folgt eine gründliche Bewertung verschiedener Schlüsselthemen zur Umsetzung der NUA. Welche Rahmenbedingungen werden in der NUA adressiert und welche Rolle spielen Partnerschaften? Wie werden territoriale Entwicklung, Finanzierungsmechanismen und Fragen von Dezentralisierung und Subsidiarität angesprochen? Und zuletzt, wie wird der Follow-up- und Review-Prozess zur Unterstützung der Umsetzungsmaßnahmen entworfen? Zwar ist der Nullentwurf bereits von beachtlicher Qualität, dennoch zeigt diese Studie klar das bestehende Verbesserungspotenzial auf.