WASHKing – Upgrading sanitation in low-income urban households in Ghana. SEED Case Study

WASHKing
Cardiff, Morgan and Meyer, Christine 2018: WASHKing. Upgrading sanitation in low-income urban households in Ghana. SEED Case Study. Berin: SEED.

Die SEED-Fallstudien 2018 zeigen, wie sozial-ökologische Innovationen auf lokaler Ebene umgesetzt werden können. Die Studien enthalten verschiedene Multimedia-Features, welche die nachhaltige Wirkung der jeweiligen Unternehmen sowie die die Unterstützung durch SEED herausstellen.

Diese Fallstudie widmet sich WASHKing aus Ghana. Ziel des 2016 gegründeten sozial und ökologisch nachhaltigen Unternehmens ist es, die Sanitärversorgung in einkommensschwachen Gemeinschaften in Accra, Ghana, zu verbessern.

Im Durchschnitt haben 22,9 Prozent der Ghanaer keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen und nur 15 Prozent haben Zugang zu sanitären Anlagen. Um gegen die sanitäre Unterversorgung vorzugehen, hat WASHKing günstige und umweltfreundliche Komposttoiletten für einkommensschwache städtische Haushalte entwickelt. Eine Komposttoilette ist eine einfache und kostengünstige Lösung, mit der Exkremente mithilfe mikrobieller Prozesse kompostiert werden. WASHKing beliefert in erster Linie einkommensschwache urbane Haushalte und Einrichtungen mit keinem oder nur begrenztem Zugang zu sanitären Anlagen. Der Wartungsaufwand für die Toiletten, die für den Kompostierprozess ein lokales Enzym verwenden, ist gering und der Wasserverbrauch minimal. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern unterstützt WASHKing seine einkommensschwachen Kunden durch Zugang zu Mikrokrediten, die in Raten zurückgezahlt werden. Das Unternehmen beschäftigt lokale Handwerker, die im Bau der Toiletten unter Verwendung regional verfügbarer Materialien weitergebildet werden. Die flexiblen Zahlungsmodalitäten des Unternehmens, die Hygieneberatungen und sein Kundenservice sorgen für die Zufriedenheit seiner Kunden.

Weitere Publikationen der Serie: