Wasserstoff in den USA – Potenziale, Diskurs, Politik und transatlantische Kooperation

Cover Wasserstoff in den USA
Piria, Raffaele; Franziska Teichmann, Jens Honnen und Jakob Eckardt 2021: Wasserstoff in den USA. Potenziale, Diskurs, Politik und transatlantische Kooperation. Berlin: adelphi.

Diese Studie analysiert die energiewirtschaftlichen und -politischen Entwicklungen zum Thema Wasserstoff in den USA und entwickelt eine Agenda für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA in diesem Bereich.

Die Kapitel thematisieren (1) den Status Quo bei Wasserstoff, (2) die bisherige Wasserstoffdebatte, (3) die Produktions-, Kosten- und Nachfragepotenziale, (4) die Zukunftsaussichten, auch hinsichtlich der möglichen Rolle der USA als Wasserstoffexporteur und (5) die Kooperationspotenziale für Deutschland.

Nachdem der gewählte Präsident Joe Biden das Ziel der US-Klimaneutralität bis 2050 verkündet hat, steht den USA nun eine klima- und energiepolitische Kehrtwende bevor. Deutschland kann daher seine Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Energiewende weiter stärken. Grüner Wasserstoff (also ausschließlich mit erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff) bietet dabei die Möglichkeit, einen klimapolitisch tragfähigen Diskurs über den transatlantischen Energiehandel jenseits von Flüssiggas-(LNG-)Exporten zu führen.

Die Studie zeigt, dass die USA durch den Einsatz eines Bruchteils ihres Erneuerbare-Energien-Potenzials ihren eigenen Energiebedarf vollständig decken und darüber hinaus erhebliche Mengen an Grünem Wasserstoff in weniger gut ausgestattete Länder wie Deutschland exportieren könnten. Die USA verfügen aber auch über beste Bedingungen für die Produktion von Grauem (aus fossilen Brennstoffen gewonnenem) und Blauem (mit Hilfe von CO2-Abscheidung und -speicherung weniger emissionsintensiv produziertem) Wasserstoff und könnten zukünftig Wasserstoff mit Strom aus Kernkraft herstellen.

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