adelphi organisierte Panel zu geopolitischen Herausforderungen des Klimawandels im Pazifik

Welche geopolitischen Herausforderungen haben Klimafolgen für die Pazifischen Inselstaaten? Wie kann eine regionale Vision zu Klimaresistenz und nachhaltigem Wachstum aussehen? Diese Fragen standen am 3. September im Fokus eines hochrangigen Panels auf der Small Island Developing States Conference.

08.09.2014

Der Fünfte Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) bestätigt ein weiteres Mal die Erkenntnisse zu gegenwärtigen und zukünftigen klimabedingten Risiken für kleine Inselstaaten. Die Pazifischen Inselstaaten haben den Klimawandel als ernsthafte Gefahr erkannt und beschlossen, gemeinsam mit internationalen Partnern gegen den Klimawandel vorzugehen und sich an dessen Folgen anzupassen. Die pazifischen Staatschefs und Regierungen arbeiten an effektiven Abschwächungs- und Anpassungsstrategien und bringen sich aktiv in der globale Loss-and-Damage-Debatte ein.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete adelphi ein hochrangiges Panel auf der diesjährigen UN Conference on Small Island Developing States (SIDS) der Vereinten Nationen:

Climate Diplomacy - foreign policy challenges in the context of climate change in the Pacific Islands region
Mittwoch, 3. September 2014
17:00 - 18:30 Uhr
Tagungsort: CR 2, Faleata Sports Complex

Das Side Event betrachtete Klimarisiken im breiteren Kontext regionaler und globaler Governance, institutioneller Entwicklung und signifikanter geopolitischer Veränderungen. Auf den pazifischen Inseln bestimmen Klimaveränderungen die Wasser-, Energie- und Nahrungsmittelsicherheit und haben daher unmittelbare Konsequenzen für die regionale Stabilität. Um die außenpolitischen Perspektiven auf den Klimawandel für die Pazifischen Inselstaaten zu erörtern, bringt das Panel regionale Außenpolitiker und Experten für Klimapolitik zusammen.

Das Side Event in Samoa wurde gemeinsam von adelphi, der University of the South Pacific (USP), dem Sekretariat des Pacific Regional Environment Programme (SPREP) und dem IPCC organisiert. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung vom Auswärtigen Amt.

Genauere Informationen zum Ablauf finden Sie im Programm des Side Events sowie im dazugehörigen Flyer.

Weitergehende Informationen bietet die offizielle Konferenz-Website.